Ist das so? # 12

 

Der Schmerz,

der keinen Ausweg in Tränen findet,

bringt andere Organe zum Weinen…“

(Henry Maudsley)

 

Ist das so?

 

 

Herr Maudsley hat sich wohl sehr eingehend mit dem Menschen und der Verbindung von Körper und Psyche auseinander gesetzt – zu seiner Zeit sehr ungewöhnlich. Heute wissen wir, dass es sehr wohl einen Zusammenhang und auch ein Zusammenspiel der beiden Anteile gibt.

Somit kann ich diese Aussage nur unterstützen.

Meiner Meinung nach ist es gut, seinen Emotionen freien Lauf zu lassen. Also Weinen, wenn einem nach Weinen ist, traurig sein, wenn das Leben eben gerade nicht rund läuft, sich freuen, wenn einem fast das Herz zerspringt und auch mal wütend sein, und den Ärger rauslassen.

Wer dies nicht tut und die Gefühle verdrängt, unterdrückt, nicht rauslässt, schadet sich, denke ich, nur selbst. Falsche Rücksichtnahme, sich zusammenreißen oder immer nur gute Miene zum bösen Spiel machen ist auf Dauer einfach ungesund.

Wo gehen dann die Emotionen hin? Eben! Und genau das meint Herr Maudsley, wenn Emotionen nicht nach außen dringen können/dürfen/sollen, bringen sie eben im Inneren Unordnung. Und hier wünsche ich dieser Person nur eine Magenverstimmung.

Ich mag diesen Spruch wirklich sehr, er ist so tiefsinnig und wahr!

Auf dass wir unser Inneres und Äußeres im Gleichklang haben und uns des Lebens freuen!

 

Herzliche Grüße, Barbara

 

Henry Maudsley (geb. 5. Februar 1835; gest. 23. Januar 1918) war ein englischer Psychiater, der für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts als der bedeutendste Vertreter seines Faches in Großbritannien gilt. Er begründete in England die forensische Psychiatrie. Maudsley vertrat konsequent die Überzeugung, dass der „Geist“ (mind) von Körper und Gehirn abhängig sei. Ihn beschäftigten die Übergänge zwischen Gesundheit und Krankheit. (Wikipedia)

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