So was! – Inkompatibilitäten

Wir alle wissen ja, dass bei WordPress nicht alle gleich sind.

 

Es gibt wordpress.com …

Unter wordpress.com kann man kostenlos einen Blog erstellen, die Endung eines solchen Blogs ist dann z.B. meinblog.wordpress.com.  Auf wordpress.com muss man keine Software herunterladen, für das Hosting zahlen oder einen Webserver verwalten. WordPress.com kümmert sich um die Technik, hier muss nichts hinzugefügt oder selbst gemacht werden außer dem Auswählen des Layouts und den eigenen Beiträgen.

… und es gibt wordpress.org.

Unter wordpress.org hat man einen kostenpflichtigen selbst gehosteten Blog mit einer eigenen Domain, z. B. www.meinblog.de. Dazu habe ich ein Paket gebucht, das mich mit einer Domain, dem Webspace und einem – nennen wir es mal – „Blog-Erstellungs-Programm“, in meinem Fall also WordPress (und eben in diesem Fall wordpress.org), versorgt. Hier habe ich neben der sehr vielseitigen und individuellen Layout-Auswahl und Beiträge posten noch eine Menge „nebenbei“ zu tun.

 

Es gibt sehr kontroverse Meinungen darüber, was besser, schlechter, einfacher, schwerer, mehr oder weniger zu empfehlen ist, ich für mich habe mich für die Variante mit dem selbstgehosteten Blog mit mehr Freiheiten – so meine ich – entschieden. Es gibt für beide Varianten gute Gründe und Möglichkeiten, hier kann es jeder so halten, wie er mag.

Diese beiden Varianten einen WordPress-Blog zu betreiben sind leider nicht auf allen Ebenen miteinander kompatibel. In einem alten Post aus 2017 hab ich mich mal drüber ausgelassen – liest du hier, wenn du magst.

 

Seit Mai 2018 gibt es erschwerend hinzukommend das neue Datenschutzgesetz.

Auch hier ist das Netz geteilter Meinung, was bei einem Blog sein muss und was nicht. Da muss auch jeder für sich den passenden Weg finden, ich für mich habe mich dann gegen eine Installation von JetPack – einem fast schon „Universal-Plugin“(Werkzeug) – entschieden, denn JetPack soll nicht mit der neuen Datenschutzverordnung vereinbar sein. Es gibt ja tolle Alternativen, die ich im Einzelnen in meiner Datenschutzerklärung aufliste und sage, was es damit auf sich hat.

Aufgrund dieser Tatsachen, kann man mich nicht „Rebloggen“, mich nicht auf WordPress-Art „Liken“ und mir auch nicht „Folgen“. Der WordPress-Reader läuft auf wordpress.com und ich bin ja bekanntlich bei wordpress.org.

Was für ein Durcheinander …

Das mit dem „Rebloggen“ geht dann nur etwas komplizierter, nämlich mit Copy and paste oder mit Verlinken.

Das mit dem „Liken“ geht bei mir nur über das Anklicken des kleinen roten Herzen unter jedem Beitrag. Immerhin kann ich da sehen, wie viele den Beitrag gut fanden, aber nicht wer es gut findet, so wie ich es aus dem Reader kenne.

Das mit dem „Folgen“ funktioniert entweder direkt über Email-Abonnement oder über die Suchfunktion im Reader. Über der Liste mit den Blogs, denen ihr folgt, befindet sich ein Suchfeld. Dort kannst du jede x-beliebige URL eintippen. Wenn der Reader sie gefunden hat erscheint die Webadresse mit dem dazugehörigen Button „Folgen“. Anklicken, fertig. So käme ich dann auch auf deine Folge-Liste und du würdest über den Reader benachrichtigt, dass es einen neuen Post von mir gibt.

 

Kennst du auch solche Widrigkeiten?

Warum müssen solche Dinge so kompliziert sein?

Hast du andere Alternativen für mich?

Weißt du, was ich nicht weiß?

 

Nun gut, das wollte ich jetzt endlich mal loswerden, nachdem mich ein paar Unklarheiten nachdenklich machten.

Nachdem ich nämlich meine ersten Schritte in der Bloggerwelt tat, besuchte ich einige meiner alt bekannten Blogs und meldete mich zurück. Von dort bekam ich Rückmeldung,  dass zwar mein Kommentar mit Namen ankam, jedoch mein Name nicht weiterführte, also zu meinem Blog.  Das lag aber an der Verknüpfung von Gravatar und Blog – glaube ich – und hoffe, dass es nun klappt.

Und ich sah, dass sich eine alte Blogger-Freundin per Email-Abonnement auf BARBALAPAPP anmeldete, was mich zu der Frage brachte, ob sie mir nicht einfach im Reader folgen kann?

Bei dieser ganzen Fehlersuche-Recherche stieß ich dann bei Alex von Schokokamel auf einen Beitrag, in dem die Möglichkeit beschrieben steht, „Nicht-Wordpress-Websiten“ bzw. wie in meinem Fall einen WordPress.org-Blog trotzdem zu folgen! Das hat mir sehr geholfen, auch wenn der Post bereits aus 2015 ist. Guckst du hier.

 

Hier gibt es mit Sicherheit noch das eine oder andere Geheimnis zu lüften. Die WordPress-Welt hat da bestimmt noch einiges zu bieten.

(Z. B.: Warum kann ich Beiträge auf meinem Smartphone-Wordpress-Reader mit meinem Blog verknüpfen und einen neuen Beitrag mit der Verlinkung erstellen, es aber im Gegenzug vom Festrechner oder Laptop aus nicht? Und warum kann ich einige im Reader liken und einfach kommentieren, und einige nicht? Fragen über Fragen…)

 

In diesem Sinne wünsche ich allen einen tollen Tag mit vielen tollen Blogbeiträge, Kommentaren, Blogentdeckungen und viel Sonne draußen und im Herzen.

Herzlichst, Barbara

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